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Ich habe heute wieder eine vernünftige Kontrolle über mein Leben.
Über alles.
Seit dem Ende der
Dire Straits bin ich wieder ich,
nicht mehr Teil dieser gigantischen Maschinerie.
Es ist befreiend,
heute auf Tournee zu gehen.
Ich kann an freien Tagen Songs schreiben,
wenn ich Lust dazu habe –
was oft passiert.
Ich bin nicht mehr Sklave meiner Arbeit.
Und ich geniesse es, mich frei bewegen zu können.



Als Reporter schrieb ich ständig Geschichten aus dem wahren Leben.
Journalisten müssen das Leben kondensieren,
Geschichten in wenigen Zeilen erzählen können.
Songwriting ist ein bisschen wie Artikelschreiben.





Mark Knopfler


Mark Freuder Knopfler, geboren 1949 in Glasgow, Vater 1939 aus Ungarn geflohener Jude, Architekt und Schachspieler, Mutter britische Lehrerin. 1956 zieht die Familie nach Blyth, Heimat der Mutter - 'Schlafstadt' von Newcastle upon Tyne. In Schottland besucht Mark 2 Jahre die Bearsden Primary School/Glasgow, in England die Gosforth Grammar School/Newcastle upon Tyne, ist in Schülerbands aktiv, mit 16 Auftritt im Lokalfernsehen als Harmony Duo mit Klassenkameradin.

Ich habe als Kind sehr gern gezeichnet: Gitarren, Autos und Motorräder. Statt in der Schule zu lernen, habe ich Bilder unter dem Tisch gemalt. Und was ich damals gemalt habe, gefällt mir bis jetzt.

In Newcastle we lived near the A1, the nation’s main north-south route, and at eight years old I was starting to know the liveries of the major haulage companies as their lorries came through town. In the hitch-hiking years of my teens and early 20s, many kind-hearted lorry drivers stopped to pick me up. The song «Southbound Again» on the first Dire Straits album is about that, going up and down the country and my blossoming romance with London.

Als Teenager lernt Mark das Gitarrespielen, 1968, nach 1-jährigem Journalistik-Studium am Harlow College, schreibt Knopfler in Leeds 2 Jahre für die Yorkshire Evening Post, 1972 heiratet er Klassenkamerdin und Komilitonin Kathy White (sie bringt 1976 Sohn Samuel Jonathon zur Welt, dessen Vater aber Tony Webster ist.)
Knopfler studiert bis 1973 Englisch an der University of Leeds, ist 3 Jahre Dozent am Loughton College.



Anfangs durfte ich nur kleine Meldungen schreiben. Aber ich hatte ja schon ein bisschen Training durch meine Collegekurse. Und ich habe schnell gelernt. Die Redaktion hat mich als Volontär schnell zur Berichterstattung ins Rathaus von Leeds geschickt. Ich habe auch eine Menge Gerichtsreportagen geschrieben. Das war ein gutes Training für das Songwriting, mit dem ich erst später anfing.

Einmal bekam ich den Auftrag, die Mitglieder einer Pantomimegruppe in einem Theater zu interviewen. Daraus entstand der Song «One More Matinee», den ich allerdings erst viel später, im Jahr 2000, auf meinem Soloalbum «Sailing to Philadelphia» veröffentlichte. Damals als Reporter wurde mir erstmals klar, dass ich ernsthaft angefangen hatte, Songs zu schreiben. Bis dahin hatte ich mich nur als Gitarristen gesehen, der sein Instrument lausig beherrscht.

Als Journalist musst du tough sein. Du musst Druckerschwärze in deinen Adern haben. Ich war mir nicht sicher, ob ich dafür der Richtige war.

Die ernsthaften Musikbesprechungen übernahm ein Redakteur, der etwas älter war als ich. Hin und wieder ließ er mich einen Einspalter über ein Album schreiben. Aber nie viel mehr.

Jimi Hendrix

Ich habe einen Nachruf auf einen ganz Grossen geschrieben. Kurioserweise war das der letzte Artikel, den ich für die "Evening Post" schrieb. Ich erinnere mich noch genau daran: Ich sass gerade in einem Büro des Rathauses. Ich hatte bereits den Entschluss gefasst, mit dem Journalismus aufzuhören, um an der Uni zu studieren, und überlegte gerade, wie ich das meinen Kollegen am besten sagen könnte. Dann klingelte das Telefon, Jeff aus der Nachrichtenredaktion war dran: "Hallo, Mark, bist du das? Dieser Bursche ist gestorben, Jimi Henderson oder Hendrix." "Oh nein", stöhnte ich und war schockiert. "Wie auch immer", sagt er, "er ist tot, ich stell dich gleich zur Telefonaufnahme durch." "Nein, Jeff, warte mal, gib mir wenigstens ein paar Minuten." "Beeil dich aber, wir drucken gleich. Ruf mich in zwei Minuten zurück, dann lieferst du uns was für die Abendausgabe, okay?"

Fragen Sie mich nicht, was drinstand. Ich habe irgendetwas über Hendrix zusammengetragen und durchs Telefon durchgegeben. Dann ging ich vom Rathaus zur Redaktion, sagte "Goodbye" zu allen und verliess die Zeitung. Für immer.

Er unterrichtet Englisch. Er bekommt eine Stelle als Dozent an einer Hochschule in Loughton, Essex, wo er in einer Band namens "Café Racers", wo auch Dire Straits ihr Debüt im Juli 1977 haben.

Ich hatte zu dem Zeitpunkt aber schon versucht, meinen Lebensunterhalt mit Musik zu verdienen - das hatte nur nicht geklappt. Ich hatte eine Menge unterschiedlicher Jobs. Als ich die Dozentenstelle bekam, war das ein Segen, der Job hat mein Leben abgesichert. Ich konnte mir eine Wohnung mieten, ein Auto, ein Motorrad kaufen. Und meine erste Fender Stratocaster.

Die ersten zwei Jahre an der Schule haben mir Spass gemacht. Aber dann spürte ich, wie all die Songs, die ich in dieser Zeit geschrieben hatte, mir Druck machten. Ich sehnte mich danach, sie zu veröffentlichen, wollte eine Band zusammenstellen, um die Lieder live zu spielen.

Ich hatte eine lange Mähne, bis über die Schultern, trug einen blauen Samtanzug und knallrote Basketball-Boots. Ich habe alle Schüler mit ihren Vornamen angesprochen. Und sichergestellt, dass alle ihre Prüfungen bestanden. In meiner Klasse hat es jeder geschafft.


1977 gründet er mit Bruder David, Bassist John Illsley und Schlagzeuger Pick Withers die Dire Straits ('üble Notlage').

1978 erscheint das Album

«Sultans of Swing» wird der erste Hit. Mark Knopfler wird Kopf der Band. Bis auf Bassist Illsley wechseln die Bandmitglieder mehrfach. Wichtigster musikalischer Begleiter ist Guy Fletcher, seit 1985 Mitglied der Dire Straits. Er unststützt Knopfler bei The Notting Hillbillies und allen Soloalben.


The Notting Hillbillies:

1988 gründen Mark Knopfler und Steve Phillips diese Country-Band, weitere Bandmitglieder sind Guy Fletcher und Brendan Croker.

1990 trifft sich die Formation im Londoner Stadtteil Notting Hill - der Name der Band lässt grüßen - in Knopflers Aufnahmestudio und produziert das Album «Missing ... Presumed Having A Good Time» mit Volksliedern, alten Songs und einem Lied aus Knopflers Feder: «Your Own Sweet Way»

The Notting Hillbillies unternehmen eine kurze Tournee und gehen dann wieder auseinander.

1988, knapp drei Jahre nach dem globalen Erfolg des Millionensellers «Brothers in Arms» und einer mehr als 230 Konzerte umfassenden Welttournee, erscheint mit «Money for Nothing» die erste Best-of-Compilation der Dire Straits um Mastermind Mark Knopfler (Sänger, Texter, Komponist, Gitarrist, Produzent).

Vertreten sind hier Songs aus allen bisherigen Schaffensperioden, sie bieten Einblick in die musikalische Welt der Briten. Und die hat es in sich…

"Dire Straits" ist mit dem Opener «Sultans of Swing» und «Down to the waterline» vertreten und das 1980 veröffentlichte «Making Movies» («Romeo & Juliet» und «Tunnel of love») mit «Brothers in arms», dazu «Portobello Belle» und «Telegraph Road» als Live-Versionen. Die Titelauswahl von «Money for Nothing» - benannt nach der einzigen US-Nr.1 Single der Dire Straits, 1985 zusammen mit Ex-Police-Frontman Sting aufgenommen) kann sich sehen - und hören - lassen.
Obwohl Gitarrenspiel und Gesang von Mark Knopfler das prägende Stilelement in den Songs der Dire Straits sind, wirken die Stücke nie gezwungen auf ihn zugeschrieben oder verkrampft. Knopfler stellt sein phänomenales Gitarrenspiel nie penetrant in den Vordergrund. Ohne Reizüberflutung von Soli, aber mit stetiger Präsenz und der Demonstration seies Könnens in «Telegraph Road» und «Sultans of Swing» fährt Knopfler jeden Song locker und entspannt in den Hafen des sicheren Gespürs für Melodik.

Für Neueinsteiger ist die Compilation sicher eine wunderbare Einführung in die musikalische Welt der Dire Straits.

2002 gibt Mark Knopfler vier Benefiz-Konzerte in London, auf denen er sich im ersten Teil mit den Notting Hillbillies wiedervereint (im zweiten Teil mit einigen Musikern der Dire Straits).

1983 veröffentlicht Knopfler den Soundtrack zum Film

sein erstes Soloalbum, bleibt aber Mitglied der Dire Straits, die 1985 mit dem Album

ihren größten Erfolg haben.


1983 heiratet Knopfler Lourdes Salomone,

US-Amerikanerin, mit der er Zwillingssöhne hat, Benji und Joseph, geboren 1987, 1993 wird die Ehe geschieden.

1991 erscheint das letzte Studioalbum von Dire Straits.

Nach der anschließenden Tour beginnt Knopfler seine Solokarriere.
Daneben ist Knopfler auch Gastmusiker und Produzent, arbeitet mit bekannten Country-Musikern wie Chet Atkins, Emmylou Harris oder John Anderson, aber auch Bob Dylan, Eric Clapton, Van Morrison, Randy Newman und Sting zusammen. Tina Turner schreibt er die Single «Private Dancer», verhilft ihr damit 1984 zu einem Comeback. Bob Dylan produziert Knopfler 1983 das Album «Infidels».

1997 heiratet Knopfler die 13 Jahre jüngere


Kitty Aldridge

britische Schauspielerin und Schriftstellerin, mit der er zwei Töchter hat, Isabella, geboren 1998 und Katya geboren 2003. Sie leben zurückgezogen in London.



Nachwort
Mark Knopfler mag Journalisten nicht besonders. Interviews gibt er vor allem dann, wenn es eine neue Platte oder Tournee zu bewerben gilt. Auf Fragen antwortet er mitunter nicht.

Vielleicht liegt das Desinteresse an den Enthüllungen der Medien. Knopfler, der mit Dire Straits, als Solo-Künstler und als Produzent für viele Größen des Musik-Business Abermillionen verdient, soll Geld für Ex-Frau Lourdes und ihre beiden Söhne im Steuerparadies Jersey anlegen. Er habe aber alle Details den britischen und US-amerikanischen Behorden dargelegt. Staatssekretär Danny Alexander im britischen Finanzministerium: "Die Nutzung solcher Schlupflöcher ist das moralische Äquivalent zum Sozialhilfebetrug, das jedem Grundprinzip von Fairness widerspricht."

Rockstars in Luxushotels zu treffen, kann eine enervierende Erfahrung sein. Das klingt nach Luxusproblem – nach Playboy, der klagt: «Immer diese öden Partys mit gratis Kaviar, Champagner und Topmodels.» Aber bereits der Hotel-Concierge gibt sich Mühe, einem Kopfschmerzen zu verursachen. Ich: «Guten Tag, Mister Knopfler, Mark Knopfler, erwartet mich.» Er: «Hier wohnt kein Mister Knöpfler.» Natürlich, Stars reisen unter Decknamen, etwa Dirk Diggler. Ich: «Sie wissen schon, Mark ‹der Gitarrengott› Knopfler, der ehemalige Chef von Dire Straits.» Er: «Nein, ich weiss nicht.» Ich: «Doch – ein dünner, bleicher Kerl mit dünnem hellbraunem Haar und Frottee-Stirnband.» Er schüttelt den Kopf; ich greife zur Luftgitarre, mime die Griffe F, C, Bb und singe – «He can play the Honky Tonk like anything... with the Sultans, the Sultans of Swing.» Ein Schrank in einem Anzug kommt und sagt: «Ich bin vom Hotel-Sicherheitsdienst. Gibt’s ein Problem?»

In der Suite im ersten Stock träufelt ein Herr etwas Milch in seinen Tee und sieht mich fragend an. Ich erwarte ja nicht, dass Knopfler für Interviews auf Tommy Lee von Mötley Crüe macht, aber muss er gleich als Tee trinkender Mittfünfziger mit weissen Haaren, Bäuchlein und hellgrauem Faserpelzoberteil daherkommen? «Sie haben ein sehr schönes Notizbuch», sagt Knopfler. Es ist von Moleskine, der Marke, die Bruce Chatwin für seine Reisetagebücher verwendete. Chatwin, sagt Knopfler, sei einer seiner Lieblingsautoren.

Musik höre er selten. Und wenn, dann in der Küche. Musik, die ihm gefällt, nenne er deshalb «Küchenmusik». Zum Beispiel Gillian Welch, Norah Jones und Gabrielle. Muss Küchenmusik von Frauen interpretiert werden? Er denkt angestrengt nach. «Ja. Denn es ist wohltuender, einer Frauenstimme zuzuhören und dabei die Zeit totzuschlagen.» Zeit für meine Lieblingsfrage: «Blood on the Tracks», «Love and Theft» – ich fürchte, er sei beim Nachdenken, welche drei Alben in keiner Sammlung fehlen dürften, eingeschlafen. Ist er aber nicht, sein Kopf ist bloss tief in seine Hand gerutscht. «Highway 61», sagt er endlich. Drei Platten von Bob Dylan: Knopfler ist entweder ein sehr methodischer oder ein sehr bequemer Mensch.

«Unsere Welt ist ein bizarrer Ort», sagt er. Gute Antwort, die Kulmination eines grossen Gedankens? Grösser jedenfalls als meine Frage: «Was halten Sie davon, dass Radio-Discjockeys Ihre Solostücke in Countrymusikprogrammen spielen?» Nächste Frage: Wo kauft er seine Gitarren? Er sagt: «Ich verstehe Ihre Frage nicht.» Ich denke: Was gibt’s da nicht zu verstehen? Gitarren, sagt er, sollen eine Seele haben – werde jedenfalls behauptet. Er wisse aber nicht, ob das stimme. Ich weiss es auch nicht. Was ich auch nicht weiss: W-o k-a-u-f-e-n S-i-e I-h-r-e G-i-t-a-r-r-e-n? «Ach ja», er erinnert sich, dass er ein Interview gibt – der Gitarrenbauer C. F. Martin habe neulich eine für ihn hergestellt. Und sonst bei Rudy’s Music Stop in New York.

Ein paar Blocks weiter sei sein Lieblingshotel in Manhattan: das «Four Seasons». Wenn er in Rom ist, steige er im «Hotel de Russie» ab. In Paris wähle er das «Relais Christine». In London wohne er in seinem Mews, das ist ein umgebauter Pferdestall. Ich frage, ob er oft ausgehe, wenn er nicht auf Tour sei. Er sagt: Natürlich, jeden Abend, und dann mache er... ach was, dieser Witz ist von mir und zu durchsichtig. Nein, sagt er, er verlasse sein Haus in Südengland selten. Dennoch habe er jüngst beim neuen, superschicken Italiener «Locanda Locatelli» in London gegessen.

Er ist tief in die Polster des Sofas gesunken – ich überlege, ob ich ihn sehr störe. Er sagt: «Ich werde manchmal ein wenig technisch, wenn ich über meine Musik spreche – unterbrechen Sie mich ruhig.» Ich verstehe das als Warnung und versuche, den Mann vom Sicherheitsdienst durch Telepathie aufzubieten. Knopfler droht: «Ich langweile sogar Musikjournalisten.» Die Türe öffnet sich – es klappt! Der Sicherheitsmann, verkleidet als Mitarbeiter der Plattenfirma, lugt herein und sagt: «Sorry, Ihre Zeit ist um.»

Mark van Huisseling, 2002

2003, als Knopfler in London mit seiner Honda einen roten Fiat passiert, den eine 23jährige Ecuadorianerin steuert, biegt sie plötzlich nach rechts in eine Tankstelle ab, Knopfler bricht sich sieben Rippen, das Schlüsselbein und die rechte Schulter.

If you're a writer, you have to have compassion for people. Maybe being a parent has an effect, too. What I do know is that because of what happened, I've had the opportunity to spend more time with my family, and the accident helped create my new record. You know, the woman who knocked me over never asked after me. At least she could have asked how I was doing.

I was being given painkillers, and my arm was in a sling, to ease my collarbone and shoulder, but I felt I would be better off at home, I can't fault the standard of treatment - the ambulance people, in particular, were great - but I didn't fancy any more hospital food, so they reluctantly agreed to let me go home.

There was nothing heroic about the recovery process, I just had to sit still and wait for the bones to heal. The worst part was trying not to sneeze or laugh, because it was horribly painful if I did, I was getting treatment from my physiotherapist, who is also training to be an osteopath and an acupuncturist, so I felt really spoiled.



I thought, 'Oh no, that's going to be a drag, I'll just be playing electric guitar for the rest of my life'. A few weeks later, I tried again, and I was able to play.

One thing I've learnt since the accident is how quickly things can change, and so I try to enjoy the present. I'm not constantly pushing forward and looking to the future the way I used to as a young man. Shangri-La is about getting as much out of the present as you possibly can and treasuring moments of happiness as they happen. For me, they are private moments with your loved ones. I've had lots of highlights through the years, but there's nothing that's sweeter than a child.


Mark Knopfler ist Träger des britischen Ordens 'Officer of the Order of British Empire'.

Ein Dinosaurier und ein Asteroid (28151) heißen nach Knopfler


Masiakasaurus knopfleri

Knopfler sammelt klassische Automobile, mit denen er Rennen fährt und die er in Shows zeigt, u. a. einen Maserati 300S und einen Austin-Healey 100S und er macht Reklame für die Autoindustrie ...

Aus Protest gegen Razzien und Repressionen russischer Behörden gegen Menschenrechtler von Amnesty International und Human Rights Watch sagt Knopfler 2013 zwei Konzerte in Moskau und St. Petersburg ab.




Auszug aus einem Interview:

Mark Knopfler mag Multimillionär, Maserati besitzender Gitarrengott sein, aber in seinem Album "Tracking" lauert der trotzige Klassenkämpfer. Knopflers Antwort auf Fragen nach der Inspiration für die Lobreden auf unbesungene Schriftsteller aus dem Norden, irische Hilfsarbeiter und Wanderarbeiter:
"The north," sagt er in seinem leisen Newcastle-Akzent, "it certainly does inform my writing. Northern themes, and Geordie themes, reappear from time to time."
Er hängt an Glasgow, wo er die Schule besuchte. "It's amazing what Glasgow has become. It's a fascinating city in so many ways. It's a talking town. If you ask someone for directions in Glasgow, you're very conscious of the engagement and the friendliness. In general, there's a massive connection and sense of sympathy between the Geordies and the Scots. It's a work thing."
Dieses Bewusstsein für Zeit und Ort dominiert zusehends seine Solo-Arbeit. Viele der Songs meditieren über Erinnerung, Knopfler zeigt eindringlich auf, wie Musik uns in die Vergangenheit ziehen kann. "If you were a certain age when you heard Sam the Sham & the Pharaohs, you'll always love it. No matter how sophisticated you become, you might be playing classical music in an orchestra, you will always love the music of your youth. There's nothing as strong and primal as that connection."
Es ist nicht nur Musik. Auf zwei Tracks beschwört er die Geister eines Paars literarischer Außenseiter.

"The lilting Basil" ist ein Bleistifportrait des Dichters Basil Bunting. Knopfler traf ihn in seiner Zeit als 15-jähriger Laufbursche bei der Zeitung Newcastle Evening Chronicle. Jetzt - ein halbes Jahrhundert später - reflektiert er über die Distanz zwischen dem jugendlich großspurigen Teenie, dem die ganze Welt offen steht, und einem desillusionierten kompromittierten Dichter in den Sechzigern.
Knopfler sinniert:
"When you're 15 the world is a rosy promise, isn't it? I think Basil was seeing it from the other way. The road ahead was certainly shorter than the one he'd left behind. As you get older you view time differently, it's a reverse telescope. At the point I met him he was writing Briggflatts, which is a meditation on time and abandoned love. I'd hand him a piece of copy and he'd just grunt.
'Boy', that's what I was called! I'm sure he was perfectly fine in the right circumstances, but it was quite clear that he really didn't want to be there."

Beryl dagegen ist eine überschwängliche Hommage an die Liverpooler Autorin Beryl Bainbridge, verstorben 2010, posthum ausgezeichnet vom Booker Prize Committee, dem Knopfler unterstellt, Beryl zu Lebzeiten unfair brüskiert zu haben.
"It was a different world when she started writing. There was an Oxbridge prejudice back then that doesn't really seem to exist now. Beryl was self-deprecating, she was a working class Liverpool girl who never went to university, and if you look at the Booker judges from that period you'll see a very heavy Oxbridge bias. She was kind of overlooked, although in a peculiar way somehow that seemed to suit her."
Knopfler beschreibt im Interview jeden Song als "a short story, where you're trying to conjure up a distinct atmosphere, yet maintains that he would be a terrible writer of prose. I can leave a note for the milkman, but there's a massive gulf between poetry, prose and song. They're all quite different."
Hat er Angebote gehabt, seine Memoiren zu schreiben? "Here and there. It always seems wildly off, that kind of stuff. I guess some people have a talent for it, but it never seems to capture it for me." Der Journalist in ihm kommt wieder an die Oberfläche. "Whenever I've read about something that was supposed to have happened, I'm always going, 'It wasn't like that!' I suppose that's the inevitable fate of biography and autobiography." Seine Zurückhaltung macht Knopfler zu einem unwahrscheinlichen Kandidaten für vorbehaltlose Offenbarungsmemoiren.
Einmal sagt Knopfler mit Blick auf Beryl "maybe she realised how good she was, but she didn't want to make a big thing of it". Als der Interviewer anmerkt an, diese Beschreibung könnte auch auf ihn passen: "Oh no, I don't think so," stottert er, macht eine Pause. "I don't know, I just turn up." Seit Dire Straits sich sang- und klanglos vor 20 Jahren auflöste - zum Teil, weil der enorme Erfolg der Band zur Ochsentour wurde - fährt Knopfler sich bewusst herutner. Seine Musik wurde intimer, sein Profil einfacher.
Das Arragement scheint ihm gut zu passen in dem Maß, wie Knopfler sich in diesen Tagen in seiner eigenen Vergangenheit wohl fühlt. Und tatsächlich, Beryl ist ein verschmitztes Echo von Sultans of Swing, Meilensstein des Dire Straits Vermächtnisses. "It even has the same start," saagt er fröhlich. "Three bashes on the hi-hat and one on the snare. It's the same key, same kind of tempo, same kind of chords, same little four-piece stripped down sound. It's a direct nod. It just seemed right for the time."
Er erkennt den Konflikt, die Lieder, die er für Dire Straits schrieb, zu umarmen und das Vermächtnis der Band auf Distanz halten. "It's a little bit of both, all the time," he says. "I don't do cabaret, but when I play Brothers in Arms in concert, I'll start with the same three or four notes that the record starts with, even though I improvised them in the studio. I'll start it that way so that everybody knows where they are. These things are part of the milestones in people's lives, they're signposts which conjure up a time and a place. They do that for me, as well. It can be very strong, that feeling."

Es ist dieser verführerische Sog zwischen Vergangenheit und der Gegenwart, die ihn weiter schreiben lässt, die ihn ins Studio zieht und auf Tournee. Findet er es schwer, sich während seiner Fünf-Monats-Tour von Heim und Herd zu trennen?
"It does get more daunting, but it's what I've always done and continue to do, even though you're a victim of it at the same time." Er kichert. "It boils down to being an obsession. You have to be obsessed to do this. Might as well admit it."

Anmerkung zur Geordie:
Dialekt der Bevölkerung in der Umgebung von Newcastle upon Tyne; der Dialekt ist näher an der Sprache der Angeln und hat deutlich weniger Einflüsse aus der französischen und der lateinischen Sprache als das südliche Englisch. Es weist auch Unterschiede in den Personalpronomen auf: Geordies benutzen we anstelle von us, youse als Plural von you, me anstelle von my, us anstatt me und wor für our.









Filmmusik

Local Hero 1983


Cal 1984
siehe auch

The Princess Bride 1987


Last Exit to Brooklyn 1989


Wag The Dog 1998




Metroland 1999


A Shot At Glory 2001




I can never explain what his guitar is to me ...
Me... I know nothing about the guitar...
but I know this... his guitar speaks to my heart ...
Somehow he has the way to speak to me via his chords and his picking ...
This song came at a right time when, I was so frustrated ....
and then I listened to this one evening ...
and it calmed me up so much, that it gave me goosebumps ...
Been listening to him anytime, I need peace and meditation...



Dire Straits
1978 Down to the Waterline
1978 Water of Love
1978 Setting Me Up
1978 Six Blade Knife
1978 Southbound Again
1978 Sultans of Swing
1978 In the Gallery
1978 Wild West End
1978 Lions

Communiqué
1979 Once Upon A Time
1979 News
1979 Where Do You Think You're Going?
1979 Communiqué
1979 Lady Writer
1979 Angel of Mercy
1979 Portobello Belle
1979 Single-Handed Sailor
1979 Follow Me Home

Making Movies
1980 Tunnel of Love
1980 Romeo and Juliet
1980 Skateaway
1980 Expresso Love
1980 Hand in Hand
1980 Solid Rock
1980 Les Boys

Love over Gold
1982 Telegraph Road
1982 Private Investigations
1982 Industrial Disease
1982 Love over Gold
1982 It Never Rains

Brothers in Arms
1985 So Far Away
1985 Money for Nothing
1985 Walk of Life
1985 Your Latest Trick
1985 Why Worry
1985 Ride Across the River
1985 The Man's Too Strong
1985 One World
1985 Brothers in Arms

1990 Your Own Sweet Way (Notting Hillbillies)

On Every Street
1991 Calling Elvis
1991 On Every Street
1991 When It Comes to You
1991 Fade to Black
1991 The Bug
1991 You and Your Friend
1991 Heavy Fuel
1991 Iron Hand
1991 Ticket to Heaven
1991 My Parties
1991 Planet of New Orleans
1991 How Long

Golden Heart
1996 Darling Pretty
1996 Imelda
1996 Golden Heart
1996 No Can Do
1996 Vic and Ray
1996 Don't You Get It
1996 A Night in Summer Long Ago
1996 Cannibals
1996 I'm the Fool
1996 Je Suis Désolé
1996 Rüdiger
1996 Nobody's Got the Gun
1996 Done with Bonaparte
1996 Are We in Trouble Now

Sailing to Philadelphia
2000 What It Is
2000 Sailing to Philadelphia
2000 Who's Your Baby Now
2000 Baloney Again
2000 The Last Laugh (mit Van Morrison)
2000 Silvertown Blues
2000 El Macho
2000 Prairie Wedding
2000 Wanderlust
2000 Speedway at Nazareth
2000 Junkie Doll
2000 Sands of Nevada
2000 One More Matinee

The Ragpicker’s Dream
2002 Why Aye Man
2002 Devil Baby
2002 Hill Farmer’s Blues
2002 A Place Where We Used to Live
2002 Quality Shoe
2002 Fare Thee Well Northumberland
2002 Marbletown
2002 You Don’t Know You’re Born
2002 Coyote
2002 The Ragpicker’s Dream
2002 Daddy’s Gone to Knoxville
2002 Old Pigweed

Shangri-La
2004 5:15 A.M.
2004 Boom, Like That
2004 Sucker Row
2004 The Trawlerman’s Song
2004 Back To Tupelo
2004 Our Shangri-La
2004 Everybody Pays
2004 Song For Sonny Liston
2004 Whoop De Doo
2004 Postcards From Paraguay
2004 All That Matters
2004 Stand Up Guy
2004 Donegan's Gone
2004 Don’t Crash The Ambulance

Mark Knopfler & Emmylou Harris: All the Roadrunning
2006 All the Roadrunning

Kill to Get Crimson
2007 True Love Will Never Fade
2007 The Scaffolder's Wife
2007 The Fizzy And The Still
2007 Heart Full Of Holes
2007 We Can Get wild
2007 Secondary waltz
2007 Punish The Monkey
2007 Let It All Go
2007 Behind With The Rent
2007 The Fish And The Bird
2007 Madame Geneva's
2007 In The Sky

Get Lucky
2009 Border Reiver
2009 Hard Shoulder
2009 You Can't Beat The House
2009 Before Gas And TV
2009 Monteleone
2009 Cleaning My Gun
2009 The Car was The One
2009 Remembrance Day
2009 Get Lucky
2009 So Far From The Clyde
2009 Piper To The End

Privateering
2012 Redbud Tree
2012 Haul Away
2012 Don't Forget Your Hat
2012 Privateering
2012 Miss You Blues
2012 Corned Beef City
2012 Go, Love
2012 Hot Or What
2012 Yon Two Crows
2012 Seattle
2012 Kingdom Of Gold
2012 Go To Have Something
2012 Radio City Serenade
2012 I Used To Could
2012 Gator Blood
2012 Bluebird
2012 Dream Of The Drowned Submariner
2012 Blood And Water
2012 Today Is Okay
2012 After The Beanstalk

Tracker
2015 Laughs And Jokes And Drinks And Smokes
2015 Basil
2015 River Towns
2015 Skydiver
2015 Mighty Man
2015 Broken Bones
2015 Long Cool Girl
2015 Lights of Taormina
2015 Silver Eagle
2015 Beryl
2015 Wherever I Go
2015 Hot Dog
2015 .38 Special
2015 My Heart Has Never Changed
2015 Terminal of Tribute To
2015 Heart Of Oak
2015 Oklahoma Ponies
2015 Time Will End All Sorrow



.38 Special
5:15 A.M.
After The Beanstalk
All That Matters
All the Roadrunning
Angel of Mercy
A Night in Summer Long Ago
A Place Where We Used to Live
Are We in Trouble Now
Back To Tupelo
Baloney Again
Basil
Before Gas And TV
Behind With The Rent
Beryl
Blood And Water
Bluebird
Boom, Like That
Border Reiver
Broken Bones
Brothers in Arms
Calling Elvis
Cannibals
Cleaning My Gun
Communiqué
Corned Beef City
Coyote
Daddy’s Gone to Knoxville
Darling Pretty
Devil Baby
Donegan's Gone
Done with Bonaparte
Don’t Crash The Ambulance
Don't Forget Your Hat
Don't You Get It
Down to the Waterline
Dream Of The Drowned Submariner
El Macho
Everybody Pays
Expresso Love
Fade to Black
Fare Thee Well Northumberland
Follow Me Home
Gator Blood
Get Lucky
Golden Heart
Go, Love
Go To Have Something
Hand in Hand
Hard Shoulder
Haul Away
Heart Full Of Holes
Heart Of Oak
Heavy Fuel
Hill Farmer’s Blues
Hot Dog
Hot Or What
How Long
Imelda
I'm the Fool
Industrial Disease
In the Gallery
In The Sky
Iron Hand
It Never Rains
I Used To Could
Junkie Doll
Je Suis Désolé
Kingdom Of Gold
Lady Writer
Laughs And Jokes And Drinks And Smokes
Les Boys
Let It All Go
Lights of Taormina
Lions
Long Cool Girl
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Mark über seine Musik

Wherever I go

Mark und Phil Collins, Ray Cooper, Carl Perkins, Jimmy Buffett, Sting, Elton John, Eric Clapton, Paul McCartney, Midge Ure, Arrow u.v.a.

Kleine Mark-Knopfler-website

ZEIT-Interview zu "Privateering"

Guitar Stories: Mark Knopfler on the Six Guitars That Shaped His Career

Interview 1991

Interview 1996

Meisterklasse



Zitate
Q: Who inspired you to move to guitar?
Laiho: "Well, I was four years old when my dad had a record of Dire Straits, ‘Money For Nothing’, which I thought sounded amazing. That is pretty heavy when you are four Fuck yeah, dude, it still sounds heavy when I hear it."
Q: Shouldn’t you do a cover version of the Dire Straits, then?
Laiho: "Noooooo, I can’t even touch Dire Straits."
Q: You didn’t mind touching Britney Spears.
Laiho: "I kinda loved touching Britney Spears; Mark Knopfler on the other hand... now you see what the main difference is (laughs with the biggest smile of today). Seriously though, Mark Knopfler is fucking bad-ass, he’s fucking awesome, nothing but respect for him. I suppose I could cover them, but I won’t. At least not for the sake of doing something funny."








Berlin auf Video bei 42min10


Bruder
Hast du einen großen Bruder oder eine große Schwester? Dann weißt du vielleicht, dass das nicht immer ganz so einfach ist. Der Ältere kann eher laufen, radeln, schwimmen, kommt früher in die Schule und kann demzufolge meistens eher lesen, schreiben und rechnen. Wenn der Ältere noch ein Instrument lernt, dann kommen da auch eher brauchbare Töne raus. Das Lob der Eltern und der Verwandtschaft ist ihnen sicher. Was bleibt den Kleinen? Oft ein pflichtbewußtes „Das hast du aber auch schön gemacht.“ Und klein Brüderchen oder Schwesterchen versteht: „Fast so schön wie dein tolles großes Geschwisterkind.“



David Knopfler leidet genau unter diesem Problem. Er ist drei Jahre jünger als sein großer Bruder Mark. Obwohl er vor langer, langer Zeit Mitte der 70er Jahre mit ihm gemeinsam die Gruppe Dire Straits gründet, weiß das bis heute fast niemand. Es ist auch egal. Denn Mark steht bei den britischen Poprockern stets im Rampenlicht, er schreibt die Songs, spielt diese unverkennbare scharfe Leadgitarre und nölt dazu mit seinem rauen, tiefen Suff-Organ, das die Combo schnell an die Weltspitze katapultiert.
Und David? Er ist irgendwie immer dabei und doch nicht. Schrammelt im Hintergrund die Rhythmusgitarre und wird zu Interviews höchstens mal dann gebeten, wenn die Journalisten es mit den Vornamen der Knopfler-Brüder nicht so genau nehmen. Keine tollen Aussichten also für eine Pop-Karriere. Immer das Anhängsel des großen übermächtigen Bruders. Das hätte David zwar ein sicheres Einkommen auf Lebenszeit beschert, doch darum geht es nicht, wenn man sich dazu entschließt, Musiker zu werden. Da will man sich gegenüber ehrlich bleiben und die Anerkennung erfahren, die einem auch zusteht. Deshalb verabschiedet sich David nach nur zwei Alben im Juli 1980, um sein eigenes Ding zu machen.
„Ich gehe aus demselben Grund eines jeden, der seinen Job verlässt, weil er nicht mehr seine Erwartungen und Hoffnungen erfüllt sieht“, sagt er. „Ich will nicht einfach der Ausführer der Träume eines anderen sein. Was auch immer das Gegenteil von Reue ist: Es beschreibt am besten, wie ich mich nach dieser Entscheidung fühle. Sie eröffnet mir Millionen kreative Möglichkeiten, weit weg von dem Scheißdreck und den verzerrenden Spiegeln, die der Erfolg mit sich bringt“. David geht nicht blauäugig, denn er weiß, was er kann. Ideen hat er genug, jetzt endlich kann er sich als Solo-Künstler beweisen. Übersetzt: Die Kritiker beklatschen seine Alben, das Publikum lässt sie im Regal stehen und schnappt sich stattdessen lieber die Werke seines Bruders.



Trotzdem - David Knopfler ist glücklich. Endlich akzeptiert man ihn als eigenständigen Künstler. Nebenbei schreibt er Soundtracks für Filme, 1985 steuert er den Titelsong zur „Tatort“-Folge „Doppelspiel“ bei. Mitte bis Ende der 90er Jahre legt David eine kreative Pause ein, widmet sich ganz seinem Hobby, der Fotografie. Im Herzen aber bleibt er Musiker und hat beschlossen, offensiv mit den vergangenen Zeiten umzugehen. Auf den Plakaten lässt er sich als „Legend Of Dire Straits“ ankündigen. Was einerseits richtig ist, andererseits einen etwas schalen Beigeschmack hat. Weil der eine oder andere Konzertgänger vielleicht doch nicht so genau auf den Vornamen schaut und unter dem Etikett „Knopfler“ vielleicht den großen Bruder Mark vermutet.



Mit seinen charmanten, melodischen und intimen Songperlen und gekonntem Gitarrenspiel zupft er sich aus dem übermächtigen Schatten seines Bruders heraus.